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Trainieren mit dem ausgewachsenen Hund

Trainieren mit dem ausgewachsenen Hund

Abhängig von der Hunderasse bezeichnet man einen Hund als adult bzw. erwachsen, wenn er ungefähr ein Alter von 12 bis 18 Monaten erreicht hat. Kleinere Hunderassen sind früher erwachsen als größere Rassen oder Riesenrassen.

Der Vorteil eines erwachsenen Hundes besteht darin, dass er bereits stubenrein ist und die Grundkommandos beherrscht oder zumindest schon mal davon gehört hat. Da das Knochenskelett schon gefestigt ist, können Sie mit Ihrem Vierbeiner nun ausgedehnte Spaziergänge machen oder kurze Radtouren. Im Gegensatz zu einem jungen Hund bzw. Welpen ist ein erwachsener Hund auch oftmals in seinem Verhalten gefestigt, er benötigt auch zwischen den einzelnen Übungsphasen deutlicher weniger Ruhepausen als ein Welpe.

 

Trainieren mit dem ausgewachsenen Hund - lovdog.at

 

Hundeschule und Fortgeschrittenentraining

Selbstverständlich spricht nichts dagegen, dass du mit einem erwachsenen Hund weiterhin einen Kurs in einer Hundeschule besuchst, durch das Training vertiefen bzw. festigen sich die Grundkommandos und du bleibst mit deinem Hund immer am Ball. Falls dir das Hundetraining gefällt und dein Hund geeignet ist, erkundige dich doch bezüglich weiterer vertiefender Kurse, wie Rettungshundekurs, Fährtenkurs, ABC-Sport, Agility, Breitensport, Flyball, Maintrailing. Abhängig vom Alter sollte ein Hund immer körperlich und geistig vollkommen ausgelastet sein.

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Erziehung und Gewöhnung

Falls du dich dazu entschieden hast, einen adulten Hund ins Haus zu holen, lasse dem Hund genügend Zeit, um sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen und sich einleben zu können. Wichtig ist, dass du mit deinem Hund eine Bindung aufbauen kannst und ihr euch gegenseitig vertraut. Nimm deinen Vierbeiner für einen Restaurantbesuch oder einen Stadtbummel mit, gewöhne ihn an den Stadtverkehr und alle anderen außergewöhnlichen Geräusche.

Durchaus könnte es auch vorkommen, dass sich dein Hund in seinem ehemaligen Hundeleben einige Fehlverhalten angeeignet hat, aber das kann man ihm mit Training wieder abgewöhnen. Es erfordert jedoch viel Geduld, Ausdauer, Konsequenz und Zeit. Im fortgeschrittenen Hundealter lässt in der Regel der Spieltrieb nach, dadurch brauchen die Hunde öfters mehr Anreiz, um Neues zu erlernen. Zur Belohnung können nicht nur Leckerchen verwendet werden, sondern auch Streicheleinheiten, lobende Worte oder auch mit Hilfe eines Spielzeuges. Dies richtet sich nach der Vorliebe deines Hundes. Auch für das Erlernen der Clicker-Methode ist es nie zu spät!

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Viele Menschen geben einem Hund aus dem Tierschutz eine neue Chance. Leider ist es hier höchstwahrscheinlich öfters der Fall, dass diese Tiere nicht gut sozialisiert sind, oftmals ein Fehlverhalten zeigen oder Angsthunde sind. In diesem Fall ist es besonders schwer, das Verhalten des Hundes zu korrigieren. (siehe extra Artikel: Angsthunde)

Mit der richtigen Übung, viel Geduld und gegenseitigem Vertrauen, bekommt man aber auch das locker hin!