Mit dem Hund durch den Wald- Was ist zu beachten!

Es ist Wochenende und du willst deinem Vierbeiner etwas Gutes tun. Dabei planst du einen langen ausgiebigen Spaziergang im Grünen. Du hast dich auch schon schlau gemacht, wo der nächste Wald ist und packst deine sieben Sachen. Aber Vorsicht! Manche Hundehalter können aus Erfahrung sprechen und waren vielleicht schon in hitzige Diskussionen mit Jägern. Hier erfährst du Verhaltensregeln damit das nicht passiert.

  • Leine deinen Hund im Wald an, um Wildtiere zu schützen
  • Bewege dich nur auf gekennzeichneten Wald- und Forstwegen
  • Entferne deinen Müll und Hundekot
  • Gehe nicht zu Dämmerungszeiten und am Abend in den Wald
  • Verhalte dich wie ein Gast im Wald

Generell gilt in Österreich:


Außerhalb des Ortsgebiets dürfen Hunde ohne Leine und Maulkorb laufen.


In Waldgebieten trifft das Jagdgesetz zu. Dieses besagt zum Beispiel in Niederösterreich, dass Hunde nur dann „frei“ laufen dürfen, wenn sie ständig unter Kontrolle des Halters sind und sich jeder Zeit in Rufweite befinden. Auch dürfen Hunde nicht „revierend“ oder wildernd herumlaufen.

Was versteht man unter „revierend“?

Jägerinnen und Jäger verstehen darunter ein bestimmtes Hundeverhalten. Der Hund läuft dabei mit gesenktem Kopf einem Geruch (Fährte) nach. Er stöbert und stört somit das Unterholz und gefährdet Tiere, die sich darunter verstecken können. Jagdschutzorgane, also Jäger die zum Schutze des Wildes sind in Niederösterreich berechtigt, mit einigen Ausnahmen, wildernde Hunde, die sich eindeutig dem Einfluss des Halters entzogen haben, zu töten.


Kann man den Jagdtrieb abtrainieren?

Mit dem Hund durch den Wald-Was ist zu beachten - lovdog.at

Der Jagdtrieb deines Hundes ist genetisch gegeben. Es gibt Hunde die nicht zur Jagd gezüchtet worden sind, aber der Jagdtrieb nicht Trainierbares. Habe deinen geliebten Vierbeiner also immer im Auge, wenn ihr im Wald spazieren geht. Am sichersten seid ihr zwei mit einer langen Schleppleine oder Flexi Leine.

Habe Respekt vor der Natur. Dein Hund wird bei einem Waldspaziergang gar nicht wissen wohin er seine Nase als erstes stecken soll. Sei hier die beruhigende und konsequente Kraft. Achtsamkeit für ein gutes Miteinander und dem erholsamen Wochenendspaziergang steht nichts mehr im Wege.


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