Leben mit Junghund – Was sollte ich beachten?

Der Welpe reift allmählich zu einem Junghund heran, vergleichbar mit einem pubertierenden Jugendlichen. Von einem Junghund sprich man ungefähr in einem Alter von 6 Monaten, dies variiert je nach Hunderasse. Die erworbene Welpenausstattung sollte durch eine an die Größe des Hundes angepasste Ausstattung ausgewechselt werden.

Checkliste:

  • Hundebett, Körbchen, Decke, etc.,
  • Futter- und Wassernapf,
  • Futter,
  • Spielzeug,
  • Pflegeartikel (z.B. Bürste),
  • Halsband/Brustgeschirr und Leine,
  • Maulkorb,
  • Transportbox oder Autogurt etc.

Im Gegensatz zu einem Welpen sollte ein Junghund bereits stubenrein sein, was für Sie sehr von Vorteil ist, parallel üben Sie mit dem Hund das Verweilen am Schlafplatz. 

Ideal wäre es, wenn der junge Hund bereits einige Kommandos beherrscht, er beispielsweise durch einen Hundekurs sozialisiert ist sowie an alle Eindrücke des täglichen Lebens gewöhnt ist. Es spricht aber absolut nichts dagegen, dass Du mit deinem Familienmitglied weiterhin einen Kurs in der Hundeschule besuchst, neben dem Erlernen von weiteren Kommandos bzw. Festigung der bereits eingeübten Befehle stärkt dies auch die Bindung zu Ihrem Hund. Wie bei einem Welpen kannst du auch beim Junghund den ausgeprägten Futter- und Spieltrieb positiv für das Training nutzen. Sollte der Hund noch nicht sozialisiert sein und auch noch keine Erziehung genossen haben, beginne genauso wie bei einem Welpen in kurzen Sequenzen um den Hund nicht zu überfordern. 

Falls Du deinen Junghund nicht bereits seit dem Welpenalter bei dir hast, integriere und gewöhne dein neues Familienmitglied ab dem ersten Tag an deinen Alltag. Nimm deinen Hund überall mit, damit stärkst Du nicht nur die Bindung , sondern gewöhnst ihn an alle Geräusche des täglichen Lebens, aber in der Regel sollte dies schon im Welpenalter geschehen sein.

 

Leben mit Junghund – Was sollte ich beachten? - lovdog.at

Falls dein Hund die Grundkommandos schon beherrscht, kannst du ihm auch einige Tricks beibringen, wie eine Rolle machen, sich um die eigene Achse zu drehen oder auch Pfötchen geben. Hier schaffst Du eine gute Vertrauensbasis zu deinem Hund, stärkst die Bindung und beschäftigst ihn auch geistig, damit er vollkommen ausgelastet ist. Ein Hund, der geistig und körperlich nicht ausgelastet ist, eignet sich in den meisten Fällen ein nicht erwünschtes Verhalten an wie z.B. Schuhe kauen, Möbel anknabbern oder auch Zwangsstörungen wie Pfoten lecken oder Schwanzjagen.

 

Hast Du Gefallen an diversen Aktivitäten mit dem Hund gefunden, gibt es viele Möglichkeiten wie etwa Rettungshundekurs, Fährtenkurs, ABC-Sport, Agility, Breitensport, Flyball, Maintrailing etc. Natürlich sollte diese Aktivität sowohl zu deinem Hund als auch zu dir passen. Die körperliche Belastung sollte ebenso an das Wachstum des Hundes angepasst sein. Vermeide lange Radtouren sowie auch vermehrtes Springen mit dem jungen Hund, da die Knochenstruktur noch nicht gefestigt ist.


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