Hundehaltung – große Hunde in einer Wohnung, geht das?

Stadt, Land, Haus, Wohnung? Welcher Hund ist für mich und meine Umstände geeignet? Grundsätzlich kann man sagen, gestaltest du das Leben deines Hundes so tierfreundlich und artgerecht wie möglich, so wird dein Hund überall mit dir leben wollen.

Doch willst du dir einen Hund zulegen, so solltest du dir vorher folgende Gedanken machen:

  • Wohnst du in einer Wohnung oder einem Haus?
  • Kannst du deinem Hund viel Auslauf bieten?
  • Welchen Charakter soll dein Hund haben?

Das Optimum wäre natürlich ein Haus mit Garten. Jedes Hundeherz springt bei solchen Aussichten höher. Doch nicht jeder hat diese Möglichkeiten. Hundehaltung in der Wohnung richtet sich nach folgenden Kriterien:

  • Hunde, die wenig(er) Auslauf und Bewegung brauchen
  • Hunde, mit einem ausgeglichenem Temperament
  • Hunde, mit einem niedrigen Energielevel
  • Hunde, die nicht zum Bellen neigen
  • Hunde, die freundlich und höflich sind

Aber heißt das, wenn ich keine große Wohnung oder Haus habe, dann kann ich keinen großen Hund haben? Nein- denn wenn das Wesen deines Hundes ruhig ist und der Bewegungsdrang nicht so groß, so lässt sich auch ein großer Hund in der Wohnung rechtfertigen. Es gibt auch große Hunde, die gerne nur den ganzen Tag auf der Decke liegen und relaxen. Aber auch ruhige Hunde wollen sich die Füße vertreten und an Markierungen schnüffeln.

 

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WICHTIG! Auslauf muss trotzdem gegeben sein!

Hat dein Hund viel Energie, so braucht er dementsprechend viel Auslauf und Bewegung. Ist dies gegeben, so ist der energetische Hund auch zufrieden mit einer Wohnung. Richte dich dabei an der Rasse deines Hundes, wurde dein Hund für die Jagd oder zum Schafe hüten gezüchtet, so haben diese Hunde meist mehr Energie als andere und wollen arbeiten und beschäftigt werden.

Folgende Hunderassen bieten sich durch ihren Charakter besonders für Wohnungen an:

  • Bichon Frisé
  • Bulldogge
  • Cavalier King Charles
  • Chihuahua
  • Dackel
  • Deutsche Dogge
  • Französische Bulldogge
  • Havaneser
  • Japan Chin
  • Malteser
  • Mops
  • Pudel
  • Shiba Inu

Hast du eine Mietwohnung, so musst zuerst klarstellen, ob dein Vermieter Hunde erlaubt. Manche Vermieter weigern sich nämlich, Hunde in der Wohnung zu gestatten, weil Hunde Sachen beschädigen können oder es Ärger mit den Nachbarn geben könnte. Wenn du die Feinheiten mit deinem Vermieter ausdiskutiert hast und dein Fell-Baby gut erzogen ist, so sehen wir eine gute Beziehung zwischen dir und deinen Nachbarn und deinem Vermieter.

Hast du deine Umstände soweit geregelt und dir überlegt welchen Hund du aufnehmen möchtest, so ist der weitere Schritt deine Umgebung Hundesicher machen. Egal ob Wohnung oder Haus. Erziehst du deinen Vierbeiner korrekt und schenkst im entsprechende Aufmerksamkeit und Auslauf, so kann eurem Glück nichts mehr im Wege stehen.

Hast du einen großen Hund? Hast du eine Wohnung? Erzähle uns von deinen Erfahrungen und nicht vergessen like, share und follow uns auf Social Media.