Einkaufswagen

0

Dein Einkaufswagen ist leer

Zum Shop gehen
Hilfe! Mein Hund zieht an der Leine – Was kann ich tun?

Hilfe! Mein Hund zieht an der Leine – Was kann ich tun?

Das Problem: Dein Hund zieht an der Leine. Als Welpe war das Ziehen an der Leine noch lustig. Jetzt ist dein Hund ausgewachsen, groß und schwer. Dein Arm wird immer länger und dein Vierbeiner scheint nicht locker zu geben. Jedes Spazieren ist ein Spießrutenlauf. In diesem Artikel findest du wertvolle Information zu diesem Thema:


Warum ziehen unsere Hunde an der Leine?

Meist entsteht dieses Fehlverhalten schon im Welpenalter. Junge Hunde sind besonders neugierig und leicht abzulenken. Meist duldet man dieses Verhalten im Welpenalter noch, weil der Hund noch klein und leicht ist. So lernt dein Hund, wenn ich an der Leine ziehe, dann geht es voran. Es gibt Experten die meinen, dass einen Hund an der Leine zu führen, eines der unnatürlichsten Anforderungen ist, die der Mensch an seinen vierbeinigen Liebling haben kann.


Ziehen, weil es vorwärts geht

Stell dir doch einfach vor, du siehst die Welt durch die Augen deines Hundes. Ihr zwei geht Gassi und der Hydrant riecht besonders attraktiv, du willst daran riechen. Natürlich würdest du an der Leine ziehen, um an den Hydranten zu kommen. Wenn du dieses Verhalten jedoch als Besitzer duldest, so lernt dein Hund, dass Zug an der Leine in Ordnung geht. Diese gesamte Abfolge ist selbstbelohnend für deinen Hund. Du gehst vorwärts, weil dein Hund zieht. Dein Hund lernt durch sein Körperempfinden mit. Die Leine ist auf Zug, ich bin in Vorwärtsbewegung.

Also was tun, wenn der Hund an der Leine zieht?


Die Lösung scheint so einfach zu sein, denn WIR müssen das Objekt des größten Interesses werden! Doch wie bekommst du das hin? 
Positive Assoziationen - Beginne damit deinem Hund angeleint Futter zu geben, mit ihm zu spielen usw. Dein Hund die Leine als etwas Positives sehen.

Hilfe! Mein Hund zieht an der Leine – Was kann ich tun - lovdog.at

Wie du das Leinentraining beginnen kannst


Das Leinentraining ist sehr anstrengen für deinen Vierbeiner. Beginne also dein Training in einem reizarmen Raum. Am besten gleich bei dir Zuhause. Du machst deinem Hund das Training auch leichter, indem du ihm lernst, dass es einen Arbeitsmodus und einen Freizeitmodus gibt. D.h. konzentriert sich dein Hund an der Leine und schenkt dir Aufmerksamkeit, dann gibt es sofort eine Belohnung. Ist die Konzentration nicht mehr da, signalisierst du deinem Hund z.B. mit einem Brustgeschirr-Wechsel, dass jetzt Freizeit ist. Wichtig ist, dass du freundlich bleibst, denn das Leinentraining oder besser gesagt das antrainierte Fehlverhalten (was dein Hund aber als Mittel zum Zweck sieht) um zu trainieren, ist mit viel Frustration bei deinem Hund verbunden. Wenn plötzlich alles anders ist, kennen Hunde sich nicht aus. Es gilt die lockere Leine mit positiven Emotionen und Reaktionen zu besetzen.

„Ich ziehe – nichts geht mehr, ich laufe brav an der Leine – es geht vorwärts und mein Mensch freut sich.“


Trainingsmethoden


Möglichkeit 1:

Hund zieht, Mensch steht

Du hältst bei dieser Methode immer an, sobald Spannung an der Leine ist. Zieht dein Hund, so bleibst du einfach stehen. Damit sagst du deinem Hund, dass du seine Aufmerksamkeit willst. Dein Hund kann sein anvisiertes Ziel nicht erreichen und ist gezwungen, seine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken. Der Zug an der Leine wird also sinnlos für den Hund. Du gehst erst weiter, sobald dich dein Hund ansieht und die Spannung an der Leine löst.
Dieses Training ist zeitaufwendig und bedeutet in der Praxis, dass du rund 30 Mal bei einem kurzen Spaziergang anhalten musst. Gib dabei die Hoffnung nicht auf, denn Konsequenz führt zum Ziel.


Möglichkeit 2:

Hund zieht, Mensch wechselt Richtung 

Ziehen = Umdrehen ist andere Variante, wie du deinen Hund das Ziehen an der Leine abgewöhnst. Das Prinzip ist hier so ähnlich. Sobald dein Hund in eine Richtung zieht, gehst du in die gegengesetzte Richtung. Mit dieser Richtungsänderung sorgst du dafür, dass du wieder die Führung hast. Das spielt ihr so lange bis das Training vorbei ist.


Das Training von Welpen

Hilfe! Mein Hund zieht an der Leine – Was kann ich tun - lovdog.at

Das Training von Welpen ist etwas anders anzugehen. Denn Welpen sind nicht in der Lage, gleich von Anfang an ruhig an der Leine zu laufen. Das liegt daran, dass das Laufen an einer Leine etwas völlig Neues für deinen Welpen ist. Die Aufmerksamkeitsspanne ist demnach auch sehr gering. Du kannst das Training aber trotzdem beginnen. Indem du deinem Welpen die Leine langsam schmackhaft machst, ein bisschen in der Wohnung oder im Garten trainierst und beim Gassi gehen. Wenn dein Welpe zufällig brav neben dir her läuft und dir seine Aufmerksamkeit schenkt, dann belohne dies sofort mit Leckerlis und oder verbaler Bestätigung.



Das könnte dich auch interessieren: