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Dr. Lovdog Fachexperten Interview - Thema Ernährung

Dr. Lovdog Fachexperten Interview - Thema Ernährung

Wir von Lovdog lieben Hunde. Deshalb haben wir uns es zur Aufgabe gemacht, dich und deinen Hund mit Rat und Tat zu unterstützen. Vielleicht fragst du dich: „Und wie soll das Ganze aussehen?“ Dazu haben wir uns folgendes überlegt - Dr. Lovdog unser Frage- und Antwortformat mit Fachexperten rund um den Hund. Wir geben euch die Chance, eure Fragen via Social Media zu stellen und unsere Fachexperten beantworten diese mit all ihrem Wissen.


Diese Woche stellen wir euch unsere Futter-Experten vor. Daniela Künzli und Mario Mattes sind stolze Inhaber des futterkisterl-tirol.at. Zusammen haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, gesunde Hundeernährung an Zwei- und Vierbeiner weiterzugeben.
Allergien entstehen nicht von heute auf morgen, sondern erst wenn das "Fass" am Überlaufen ist.“ Deshalb kannst du hier mehr über gesunde Hundeernährung finden. 

1. Welches Obst und Gemüse vertragen Hunde?

Experten - Dr. Lovdog - lovdog.at

Hunde vertragen Obst und Gemüse. Deinem Hund kannst du Beeren, Äpfel aber auch Bananen füttern. Hunde mögen Obst auch besonders gerne, weil diese süßlich schmecken. Jedoch musst du ein wenig aufpassen, da Obst einen Fruchtzuckergehalt hat. Einfach nicht zu viel davon und dein Hund bleibt schlank und gesund.
Zucchini, Karotten, Salat, Spinat sind sehr gut verträglich, sie können in roher Form fein geraspelt verfüttert werden oder leicht gedünstet. Beim Dünsten bleiben die Vitamine erhalten, die für deinen Hund wichtig sind.

2. Wie sieht es mit Eiern aus?


Hühnereier sind für Hunde unbedenklich. Roh oder gekocht. Sie enthalten viele Nährstoffe, die dein Hund braucht. Z. B. unterstützen die Aminosäuren der Eier eine positive Zellbildung und die Fettsäuren geben dem Hundefell mehr Glanz. Wenn du deinem Hund rohe Eier geben möchtest, so achte nur darauf, dass du Eigelb und Eiweiß verfütterst. Am besten die Eierschalen noch zerkleinern und gleich mit in das Futter, so erhält dein Vierbeiner eine extra Portion Kalzium in die Futterschüssel. 😊

3. Welche Lebensmittel sind gut für die Hunde?


Dein Hund ist ein Raubtier. Wie du weißt, stammt dein Hund vom Wolf ab. Hunde sind dabei aber keine reinen Fleischfresser, sondern Omnivore. Eine artgerechte Hundeernährung sollte Beute für dein Tier ersetzen. Das heißt, der Hauptanteil sollte Fleisch sein, mit Gemüse, Obst und Öl kannst du dies verfeinern. Pseudogetreide wie Hirse, Quinoa und Buchweizen darf man gerne in die Futterration mit dazu geben. Es kommt vor allem darauf an, den Hund mit Nahrungsmitteln zu versorgen, die ihn gut mit den benötigten Nährstoffen erhalten.

4. Was darf ein Hund nicht fressen?


Auf keinen Fall darf dein Hund Tomaten, Schokolade, Zwiebel, grüne Paprika und Weintrauben fressen. Bei der Ernährung sollte aber auch mit Getreide aufgepasst werden, denn der Hund kann zwar Getreide verdauen, verwertet dies aber nicht gut und bei zu viel Getreide besteht das Risiko von Übergewicht. Bei Nudeln, Brot, Semmel usw. immer darauf achten und in Maßen füttern, denn sie können auch sehr starke Unverträglichkeiten auslösen.

5. Wie viel darf mein Hund essen? Sprich wie viel Gramm Futter pro Tag?


Die Futter Menge ist bei den Hunden unterschiedlich. Beim Trockenfutter steht die Mengenangabe meistens auf der Packung drauf. Wir empfehlen deinen Hund zu beobachten, denn es sind immer nur ungefähre Angaben und der Futterbedarf deines Hundes kann sich auch je nach Aktivitätsgrad ändern.

Bei Barf und Nassfutter:
Welpen: ca. 5% - 8% vom Körpergewicht
Junghunde: ca. 5% - 6% vom Körpergewicht
Erwachsene: ca. 3% - 4% vom Körpergewicht
Senioren: ca. 2% - 3% vom Körpergewicht

6. Was müssen Hunde essen? Was ist die beste Ernährung für Hunde?


Wie bereits erwähnt, dein Hund stammt vom Wolf ab und zählt also zu den Raubtieren. Bei einer artgerechten Hundeernährung sollte der Hauptanteil Fleisch sein, dann Gemüse und Obst. Getreide kann der Hundemagen nicht so gut verarbeiten und das ist das Problem an industriell hergestelltem Hundefutter. Die Hersteller von Hundefutter fügen aus Kostengründen ihren Produkten immer mehr Getreide hinzu.

Der Gegenpart zu industriellem Hundefutter ist das Barfen. Das ist eine Methode, die der Ernährung des Wolfes sehr ähnlich ist. Dabei verfütterst du hauptsächlich rohes Fleisch, Gemüse und Obst.
Zur Erklärung: Barfen verwertetet der Hundemagen einfach besser.
Wir wollen euch nicht sagen, was ihr zu tun habt. Du und dein Hund, ihr seid ein Team und auch wenn das Barfen gesund für deinen Hund ist, so ist es teuer und zeitaufwendig. Dazu können wir sagen, dass es im Nassfutter Bereich sehr gute Alternativen zum Barfen gibt.

7. Ist Schweinefleisch gut für Hunde?



Rohes Schweinefleisch empfehlen wir für Hunde nicht. Der Grund ist ein Herpesvirus, dass im Schwein brüten kann. Zur Erleichterung können wir sagen, dass das Virus bei einer Erhitzung über 70 Grad Celsius abstirbt. Das heißt, dass gekochtes Schweinefleisch für deinen Hund unbedenklich ist.
Doch wie bereits gesagt, du und dein Hund, ihr seid ein Team. Dir stehen alle Möglichkeiten offen, solange es kein rohes Schweinefleisch ist.

8. Welches Trockenfutter mögen Hunde am liebsten?

Experten - Dr. Lovdog - lovdog.at

Die Frage können wir pauschal nicht beantworten, denn jeder Hund ist anders. Deinem Hund hat genauso Geschmacksknospen und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden 😉
Wenn du Trockenfutter verfüttern willst, dann bitte achte auf die Beschreibung an der Packungsbeilage. Wichtig ist dabei, dass nicht zu viel Zusatzstoffe im Trockenfutter enthalten sind.

9. Wann sollten Hunde essen?



Wann du deinen Vierbeiner fütterst, steht dir offen. Am besten du teilst dir sie Fütterungszeiten so ein, dass sie in deinen Alltag passen und du sie regelmäßig einhalten kannst. Denn dein Hund ist ein Gewohnheitstier. Die meisten Hunde essen morgens und abends. Es gibt auch Hunde, die nur 1x am Tag essen. Das hat alles seine Vor- und Nachteile.
Das Essen mehrmals am Tag zu verteilen, hat den Vorteil, dass der Magen nicht zu voll ist und die Gefahr einer Magendrehung verringert wird. Dennoch schwören manche HundehalterInnen darauf, dem Hund nur einmal am Tag Futter zu geben. Da es sich mit einem hungrigen Vierbeiner besser trainiert 😉 Achte nur darauf, dass dein Hund nach dem Essen genug Ruhe bekommt.

Link zu Blogartikel: Das Problem der Magendrehung

10. Ist Trockenfutter gut für den Hund?



Trockenfutter ist nicht schlecht für deinen Hund. Bei der Frage von Trockenfutter scheiden sich die Experten Meinungen. Wir persönlich finden, dass Barfen oder Nassfutter die besseren Varianten der Hundefütterung sind.

Ein heißer Tipp zum Abschluss: Bist du dir unsicher, was die Ernährung deines geliebten Vierbeiners betrifft, so kannst du dich an Fachgeschäfte oder deinen Tierarzt wenden. Wir wollen alle das unsere Vierbeiner lange und gesund mit uns durch den aufregenden Alltag gehen.