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Die richtige Trauerbewältigung

Die richtige Trauerbewältigung

Nachdem dein vierbeiniger Freund verstorben ist, ist es oft nicht leicht mit dem Verlust umzugehen. Immerhin war er viele Jahre deines Lebens stets an deiner Seite und war von Tag zu Tag ein treuer Begleiter. Wenn es dann soweit ist und man Abschied nehmen muss, ist es oft gar nicht so leicht sich von seinem Gefährten zu trennen.

Wie auch beim Abschied von einem geliebten Menschen, ist es wichtig Trauerarbeit zu leisten und sich mit dem Tod seines Freundes auseinandersetzen. Das ist leider schmerzhaft und braucht Zeit – doch nur so kann man das Erlebnis gesund verarbeiten und es lernen zu akzeptieren.

Oft denkt man in so einer schweren Zeit man könne nie wieder glücklich sein. Man vermisst seinen Hund unendlich und hält den Schmerz und die dadurch entstandene Leere kaum aus, doch die gute Nachricht ist: Man kann darüber hinwegkommen und ja, du wirst auch wieder lachen können.

Um eine gute Verarbeitung des Erlebten zu ermöglichen, sind folgende Schritte sehr wichtig:

 

Trauer zulassen

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist die Trauer, die man tagtäglich verspürt, auch zuzulassen. Trauergefühle zu unterdrücken führt nur zu einer Verdrängung der Erlebnisse und wird sich in deinem späteren Leben irgendwann manifestieren. Um ein Trauma zu vermeiden ist es daher notwendig, die Gefühle zuzulassen und zu spüren. Dies tut weh und ist nicht leicht, doch es wird von Tag zu Tag leichter werden, mit dem Tod des Tieres umzugehen.

Praxistipp: Weine, wenn dir danach ist. Hör auf deinen Körper und tu genau das, was er dir vorschlägt. Es gibt einen Grund wieso wir Emotionen empfinden können, also sollten wir sie auch zulassen, wenn sie an die Oberfläche kommen.

Die richtige Trauerbewältigung - lovdog.at 

 

Reden

Um ein Erlebnis zu verarbeiten ist auch das Sprechen über das Erlebte eine gute Taktik. Denn oftmals verfällt man sonst in einen Zustand des Dauer-Grübelns, das Sorgen und sogar Angstattacken auslösen kann. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, die Gedanken nach außen zu tragen und jemandem von deinen Sorgen zu erzählen.

Praxistipp: Wenn es dir unangenehm ist, mit jemandem über deinen Verlust zu sprechen, schreibe deine Gedanken auf! Es erzielt fast denselben Effekt, wie das Sprechen und kann auch beim Sortieren der eignen Gedankenwelt sehr hilfreich sein.

 

Sich Zeit geben

Sei dir bewusst, dass das Trauern seine Zeit braucht. Der Schmerz wird nicht von einen auf den anderen Tag verschwinden, denn es braucht seine Zeit bis sich dein Körper und Geist an die neue Situation gewöhnen. Sei dir dessen bewusst und versuche nicht, die Zeit des Trauerns zu verkürzen.

Praxistipp: Versuche dir vorzustellen, wie sich dein Leben in einem Jahr verändert hat. Du wirst feststellen, dass die meisten Dinge seine Zeit gebraucht haben um jetzt so zu sein wie sie sind.

 

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Eine/n PsychologIn aufsuchen

Oftmals ist es wichtig auch mit einer neutralen, ausgebildeten Person über traumatische Erlebnisse zu sprechen. Leider ist es immer noch nicht Gang und Gebe für seine Probleme eine/n PsychologIn aufzusuchen, doch es ist wichtig sich der Möglichkeit und der Vorteile davon bewusst zu sein. Wenn du möchtest, dass es dir bald besser geht, wird dir eine Fachkraft definitiv helfen können und vielleicht kannst du dann auch schon bald an einen neuen Vierbeiner denken.