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Die richtige Fellpflege je nach Felltyp

Die richtige Fellpflege je nach Felltyp

Anders als ihre Vorfahren benötigen Hunde infolge der Domestizierung besondere Pflege des Felles. Wölfe haben nur etwa zweimal jährlich gehaart, Hunde hingegen können das ganze Jahr über haaren.

Bereits im Welpenalter solltest du den Hund an das Bürsten bzw. Baden gewöhnen, es gibt spezielle weiche Bürsten, bürste den Hund anfangs täglich nur einige Minuten lange um ihn daran zu gewöhnen. Beginne am Rücken und an den Seiten, erst danach bürstest du die etwas unangenehmeren Stellen wie den Kopf, die Brust, die Pfoten und den Bauch. Belohne den Welpen mit Futter, Clickern, Spielzeug oder lobenden Worten.

Auch einen erwachsenen Hund kann man – wie einen Welpen - mit Hilfe von diversen Belohnungen an das Bürsten gewöhnen.

Bürste immer bis an die Haut, um Verfilzungen zu vermeiden, besonders typische Stellen für Verfilzungen sind unter den Ohren, unter den Achseln sowie am Bauch. Verfilzungen sind besonders im Sommer gefährlich, da die Haut nicht mehr belüftet wird, in weiterer Folge kann es zu einem Hitzestau kommen. Weiters können Verfilzungen zu einer Bewegungseinschränkung und Schmerzen führen.

 

Felltypen:

Es gibt verschiedene Felltypen, wie beispielweise:

  • Kurzhaariges, einfaches Fell wie bei einem Dobermann, hier reicht eine Bürste mit Noppen völlig aus, um lose Haare zu entfernen.
  • Kurzes Haar mit Unterwolle wie bei einem Labrador, hier sollte regelmäßig die Unterwolle gebürstet werden, besonders in den Übergangszeiten.
  • Hunde mit kurzhaarigem Fell haben meist eine eher empfindlichere Haut, daher sollte man sie eher mehr bürsten als baden.
  • Langhaarige Hunde mit Unterwolle sind beispielweise ein Neufundländer oder auch ein Malteser, hier kann die Pflege schon einige Zeit in Anspruch nehmen, man sollte den Hund täglich kämmen um Knoten und Verfilzungen vorzubeugen. Unterwolle muss auf jeden Fall ausgebürstet werden, sie kann nicht einfach abrasiert werden.

 

Hunderassen wie z.B. Terrier und Pudel sollten getrimmt werden, hier wird das abgestorbene Fellhaar herausgezupft, um das Fellwachstum wieder anzuregen und den natürlichen Schutz vor Kälte und Wärme zu bewahren, zudem werden auch durch regelmäßiges Trimmen Hautekzeme vermieden.

Durch reguläre Fellpflege stärkst du nicht nur die Bindung zu deinem Vierbeiner, sondern erkennst rechtzeitig Ungezieferbefall, Hautveränderungen oder Verletzungen. Ein weiterer positiver Aspekt des Bürstens ist auch, dass man die Durchblutung der Haut fördert und somit auch das Fellwachstum.

Die richtige Fellpflege je nach Felltyp - lovdog.at

Bürsten:

Die Wahl der richtigen Bürste bzw. Kammes richtet sich nach dem Felltyp bzw. der Rasse des Hundes. Die Borstenlänge sollte so gewählt werden, dass du damit bis zur Haut des Hundes vordringen kannst. Beispielsweise kannst du aus diesen Varianten wählen:

  • Metallkamm: ein grob gezinkter Metallkamm eignet sich für alle Felltypen
  • Zupfbürste: rechteckiger Kopf und kurze Borsten eignen sich speziell bei Rassen mit dichtem Fell zum Entfernen von losen Haaren und überschüssigem Unterfell.
  • Striegel: mit groben Zinken kann damit überschüssige Unterwolle bei großen Hunden mit dichter Unterwolle entfernt werden
  • Weiche Bürste: damit kann kurzes Fell nach dem Bürsten poliert werden
  • Entwirrungskamm: löst schonend Verklebungen und leichte Verfilzungen

 

Baden:

Die Fellpflege besteht jedoch nicht nur aus dem Bürsten, sondern auch aus dem Baden. Hierfür verwendest du nur ein spezielles Hundeshampoo oder ein sehr mildes Babyshampoo ohne Zusatzstoffe. Bade den Hund eher selten, damit die natürliche Schutzschicht der Haut erhalten bleibt, in der Regel kannst du den Hund einmal im Monat baden.

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Am Fell bzw. an der Haut des Hundes erkennt man oft Mangelerscheinungen, Unverträglichkeit bzw. Allergien, welche ein Warnzeichen für Gesundheitsprobleme sind. Glänzt das Fell nicht mehr, sondern ist es eher stumpf, strohig und glanzlos, so sind dies mögliche Anzeichen eines Mangels. Häufig gehen diverse Mangelerscheinungen, Unverträglichkeiten bzw. Allergien auch mit Juckreiz und Ausschlägen einher. Oft spielt hier die Ernährung eine wichtige Rolle. Durch die Beigabe von Nahrungsergänzungsmitteln wie beispielsweise diversen Ölen (Leinöl, Hanföl oder Fischöl) kann man diese Mangelerscheinungen wieder ausgleichen, so wie man auch durch das Weglassen allfälliger Allergene das Gesundheitsproblem ausgleichen kann. Jedenfalls ist es hier ratsam, einen Tierarzt aufsuchen.

 

Durch die Intimpflege des Hundes wird die Pflegebehandlung ergänzt. Oftmals sind durch Lecken bzw. durch das häufige Markieren diese Bereiche des Hundes verklebt bzw. verfilzt. Deswegen ist auch hier auf ausreichende Pflege zu achten.


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