Der richtige Auslauf für den erwachsenen Hund

Wenn der Hund noch jung ist, gibt es bestimmte Regelungen, die man bezüglich der Spaziergänge einhalten kann, wie beispielsweise die 5-Minuten-Regel. Ab welchem Alter kann man aber die Spaziergänge so einstellen, dass sie für den Hund auch im erwachsenen Alter genügend sind? Und wie lange sollte man mit dem ausgewachsenen Hund dann überhaupt Gassi gehen?
Nun ja, pauschal kann man diese Fragen nicht beantworten, denn das kommt immer auf deinen Hund an. Faktoren wie die Rasse deines Hunde, seine Größe, sein Gewicht, sein Energielevel, und so weiter spielen hierbei eine wichtige Rolle.

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Dauer:

Ab dem 6. Lebensmonat deines Junghundes kannst du zwischen 30 und 60 Minuten am Stück mit ihm spazieren gehen. Wie lange man dann tatsächlich mit dem Hund draußen ist, variiert oft und kannst du selbst entscheiden.
Wichtig ist immer, dem Hund genügend Auslauf zu bieten und auch Abwechslung hinein zu bringen. Denn nicht jeder Spaziergang ist gleich. Hat der Hund viele Möglichkeiten zu schnüffeln, wie beispielsweise auf einer Wiese oder im Wald, wird er schneller ausgelastet sein. Auch in neuen Umgebungen wird der Hund schneller müde sein, als wenn ihr immer wieder denselben Weg nehmt.
Achte also auf eine abwechslungsreiche Umgebung, vor allem dann, wenn der Spaziergang mal etwas kürzer ausfallen sollte.
Grundsätzlich ist eine Dauer von 30 Minuten ausreichend, wenn dein Hund dafür öfter als 2 Mal am Tag nach draußen kommt. Wenn dein Hund im Haus jedoch nicht zur Ruhe kommt oder auffälliges Verhalten zeigt, kann das ein Indiz dafür sein, dass du deinen Hund bei seinen Spaziergängen nicht genug ausgelastet hast.

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Häufigkeit:

Wie oft du mit deinem Hund Gassi gehst, hängt auch wieder von dem Aktivitätslevel deines Hundes ab, aber auch von der Dauer die du mit ihm draußen verbringst.
Wenn du pro Spaziergang nur 30 Minuten einplanst, solltest du auf jeden Fall mindestens 3 Mal mit deinem Hund nach draußen gehen. Oft eignet sich ein Nachmittagsspaziergang auch gut für einen Abstecher in eine Hundezone oder eine Wiese zum Spielen. Das wird deinen Vierbeiner bestimmt eine Freude bereiten und er wird zuhause müde ins ein Körbchen fallen.
Wenn du beispielsweise berufstätig bist und deinen Hund zu Mittag nicht ausführen kannst, bietet es sich an am Morgen direkt eine Stunde nach draußen zu gehen und dann nochmal wenn du nach Hause kommst. Oft reichen zwei längere Spaziergänge ebenfalls aus.
Beobachte deinen Hund aber genau und höre auf seine Signale. Wenn du merkst, dass dein Hund sehr aktiv ist und ihm die Bewegung nicht reicht, die du ihm bietest, solltest du die Spaziergänge anpassen.

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Wie oft gehst du mit deinem Hund spazieren und machst du eher lange oder kürzere Ausflüge?