Der letzte Weg deines Vierbeiners – Wann ist es soweit?

Dein Wegbegleiter, dein Liebling, deine Fellnase, dein Partner. Du hast dir einen Hund zugelegt und viele Jahre mit ihm verbracht. Doch langsam merkst du, dein Hund wird alt. Er zeigt Alterserscheinungen, tut sich schwer mit Bewegung, sieht schlecht und oder hört schlecht und die Tierarztbesuche werden immer häufiger. Auch wenn du es vielleicht nicht wahrhaben willst, aber du fragst dich:

 

Wann ist es Zeit für meinen Hund zu gehen?

  • Dein Hund hat sich so schwer verletzt, dass er diese Verletzungen nicht überleben kann

  • Dein Hund hat schwere chronische Schmerzen, die sich durch Medikamente nicht mehr mildern lassen

  • Die Lebensqualität deines Hundes ist so gering, dass er nurmehr “existiert” anstatt zu “leben”

Auf diese Frage gibt es jedoch keine allgemeine Antwort. Frage deinen Tierarzt und beobachte deinen Hund genau. Du kennst deinen Liebling am allerbesten von allen und siehst die Zeichen deines Vierbeiners, wenn er bereit ist zu gehen. Dein Motto war immer- Das Leben deines Vierbeiners so schön wie möglich zu gestalten und soweit habt ihr zwei das geschafft. Und auch die letzten Lebensjahre deines Hundes sollen einzigartig werden. Aber alleine der Gedanke, dass dein vierbeiniger Partner nicht mehr das ist gibt, dir das Gefühl von tiefer Trauer und innerer Leere. Am Besten wäre es in dieser Situation an das Wohl deiner Fellnase zu denken und deine Emotionen an zweiter Stelle zu haben.

 

Den Hund einschläfern lassen – Was bedeutet das?

Der letzte Weg deines Vierbeiners – Wann ist es soweit? - lovdog.at


Vorab ein paar Gedanken zum Lebensende deines Vierbeiners:

  • Kann ich erkennen, wann es Zeit ist, meinen Hund einschläfern zu lassen?

  • Was passiert beim Einschläfern? Wird mein Hund dabei Schmerzen haben?

  • Wo soll mein Hund eingeschläfert werden?

  • Was soll mit dem toten Hund passieren

Sterbehilfe oder auch „Euthanasie“ genannt, kommt aus dem Griechischen und bedeutet „der gute Tod“. Dabei sollen bei deinem Vierbeiner keine Schmerzen entstehen. Manche Tierärzte beschreiben diese Art und Weise von einem sanften Hinübergehen, wenn korrekt ausgeführt. Zu Beginn des Eingriffes legt der Tierarzt einen Venenzugang, um zuerst ein Narkosemittel zu verabreichen. Wenn dein Hund dann eingeschlafen ist, gibt der Tierarzt über diesen Zugang die Injektion zur Tötung. Durch diese Verabreichung soll dein Hund schnell einschlafen, dabei ohne Bewusstsein sein und der Tod tritt durch Atem- und Herzstillstand ein.
Wir wissen, dass diese Entscheidung keine einfache ist. Diese Zeit soll für dich und deinen Vierbeiner, so schwer sie auch ist, so einfach wie möglich gemacht werden. Für dich ist es ratsam, dir bewusst zu machen, dass dein Hund nicht für immer bei dir sein wird. Wir hoffen hier eine Community aufzubauen zu können, die sich in diesem Fall gegenseitig Trost spenden kann und Erfahrungen austauschen. Schreib uns deine Erfahrungen und teile deine Trauer mit uns.