Darf ich in meiner Wohnung einen Hund halten?

Du spielst mit dem Gedanken, einen Hund bei dir aufzunehmen? Genügend Zeit solltest du dir für die Wahl der richtigen Hunderasse nehmen. Hast du gedanklich schon den Alltag mit einem Hund durchgespielt? Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, andererseits kann man es kaum erwarten, bis der Hund endlich einziehen kann.

Doch vergiss nicht eine der wichtigsten Fragen …

Ist es überhaupt erlaubt in meiner Wohnung einen Hund zu halten?

Wenn du bereits eine Wohnung hast, so kannst du in deinem bestehenden Mietvertrag nachsehen, ob es eine Klausel gibt, die das Halten von Tieren bzw. Hunden in der Wohnung generell erlaubt oder verbietet. Halte jedoch trotzdem Rücksprache mit deinem Vermieter, um spätere Missverständnisse aus der Welt zu schaffen.

Darf ich in meiner Wohnung einen Hund halten? - lovdog.at

Bist du erst auf der Suche nach einer Wohnung, dann hast du vielleicht etwas mehr Glück. Denn seit einigen Jahren besagt ein Beschluss des Obersten Gerichtshofes in Österreich, dass die Haltung von Haustieren von Vermietern nicht generell untersagt werden darf. Leider gibt es in der Praxis immer wieder Schwierigkeiten damit. Einfach gesagt, haben die Vermieter das Recht durch bestimmte Klauseln im Mietvertrag die Haltung von Haustieren zu verbieten. So kann das Halten von Tieren, die in Behältnissen (Aquarium, Käfig) gehalten werden nicht verboten werden, allerdings freilaufende Tiere wie beispielsweise Hunde, Katzen, Frettchen dürften weiterhin untersagt werden. Der Grund dafür ist, dass Tiere, die in einem Behältnis gehalten werden, die Wohnung nicht beschädigen (Böden zerkratzen, Türrahmen anknabbern, …) können, im Gegensatz zu freilaufenden Tieren. Bei Nichtbeachtung des Haustierverbotes kann eine Kündigung durch den Vermieter drohen.

 

Warum gibt es oft ein Problem beim Halten von Hunden in der Wohnung?

Oft fühlen sich die Nachbarn durch einen Hund gestört. Wie beispielsweise durch Lärmbelästigung, wenn der Hund den ganzen Tag bellt. Auch gesundheitliche Probleme spielen oft eine Rolle, da Nachbarn eine Allergie haben könnten. Aber auch die Angst ist ein wichtiger Gesichtspunkt, denn viele Menschen haben vor Hunden Angst und können so nicht bedenkenlos das Treppenhaus oder den Gemeinschaftsanlagen nutzen.

Wichtig ist in jedem Fall sich ausreichend zu informieren und den Hund gut zu trainieren, damit du und dein Vierbeiner ein schönes Leben in der Wohnung führen könnt.